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Russische Föderation
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Reiseinformationen

Sicherheit & Kriminalität

Hohes Sicherheitsrisiko (Sicherheitsstufe 3) im Nordkaukasus und an der ukrainischen Grenze!

Von nicht unbedingt notwendigen Reisen nach Dagestan, Tschetschenien, Inguschetien und Kabardino-Balkarien wird angesichts der dortigen prekären Sicherheitslage abgeraten. Ein von Tschetschenien ausgehendes erhöhtes Gefährdungspotential ist im gesamten Nordkaukasus (Regionen Krasnodar und Stawropol, Republiken Adygeja, Karatschai-Tscherkessien, Nordossetien) gegeben.

Von nicht unbedingt notwendigen Reisen innerhalb eines Umkreises von zehn Kilometern von der Staatsgrenze in die Regionen von Donezk und Lugansk Oblast wird dringend abgeraten! 

Für in Not geratenen Österreicher kann in diesen Gebieten keine konsularische Hilfestellung gewährleistet werden.

Erhöhtes Sicherheitsrisiko (Sicherheitsstufe 2) in den restlichen Landesteilen.

Aufgrund verschiedenster Terroranschläge wird zu erhöhter Vorsicht und Wachsamkeit vor allem in öffentlichen Verkehrsmitteln und bei größeren Menschenansammlungen geraten. Konflikte im Nordkaukasus können in der gesamten Russischen Föderation zu Attentaten führen.

Es sollte nur wenig Bargeld mitgeführt und Wertgegenstände nicht offen zur Schau gestellt werden. Nachtlokale sollten wegen Überfallsgefahr nur in Begleitung oder in Gruppen verlassen werden. Fernreisen mit dem Zug können unsicher sein. Bei Taxifahrten in den Nachtstunden wird empfohlen, vor dem Einsteigen demonstrativ das Kennzeichen aufzuschreiben und anschließend einen Anruf zu tätigen. Bei Überfällen sollte wegen der möglichen Verwendung von Schusswaffen jeglicher Widerstand vermieden werden. Dokumente sollten fotokopiert werden. 

Für Urlaubsreisen und sonstige kurzfristige Aufenthalte wird die Reiseregistrierung des Außenministeriums ausdrücklich empfohlen.

Jeder Reisende, der sich in ein Gebiet mit hohem oder erhöhtem Sicherheitsrisiko begeben möchte, muss sich der Gefährdung bewusst sein. In diesem Fall wird dringend empfohlen, sich über die Sicherheitslage vor Ort genauestens zu informieren und diese gegebenenfalls während des Aufenthaltes regelmäßig zu überprüfen.

 

Einreise & Ausreise

  • Visumpflicht: Ja, für gewöhnliche Reisepässe sowie Dienstpässe. Nein für Diplomatenpässe.
  • Visum erhältlich: Botschaft der Russischen Föderation
  • Reisedokumente: Reisepass
  • Passgültigkeit: Mindestens 6 Monate nach Ablauf des Visums.
  • Cremefarbiger Notpass: Wird akzeptiert.
  • Minderjährige: Für Minderjährige (bis 18 Jahre), die ohne Begleitung des gesetzlichen Vertreters verreisen, wird - zusätzlich zum eigenen Reisepass - empfohlen, auch eine Einverständniserklärung zur Reise mitzugeben. Dieser Vollmacht sollte eine Kopie der Geburtsurkunde des Minderjährigen sowie eine Kopie des Reisepasses des gesetzlichen Vertreters angeschlossen sein. Bei verschiedenen Nachnamen empfiehlt sich auch die Mitnahme der Heiratsurkunde der Eltern. Muster für eine Einverständniserklärung finden Sie auf der Seite des ÖAMTC.
  • Sonstiges: Bei der Einreise wird ein zweiteiliges Migrationsformular ausgegeben. Ein Teil wird von den Grenzkontrollorganen bei der Einreise, der andere Teil bei der Ausreise einbehalten. Bei Ablauf der Visumgültigkeit während des Aufenthalts wird die Ausreise verweigert, Geldstrafen, Ausweisung und Einreisesperren können die Folge sein. Auch Hotelbuchungen sind ohne gültiges Visum nicht möglich.
    Die polizeiliche Anmeldung muss innerhalb von sieben Werktagen erfolgen und wird üblicherweise vom Hotel oder Gastgeber erledigt. Es wird empfohlen, den Reisepass samt Visum, Migrationskarte und dem abtrennbaren Teil des Anmeldeformulars zu kopieren und sicher aufzubewahren.
    Ein Transit durch Belarus aus der oder in die Russische Föderation ist auf dem Landweg (Straße oder Bahn) nicht möglich. Eine Weiterreise aus Belarus in die Russische Föderation ist auch mit russischem Visum nicht möglich, wenn die vorhergehende Einreise nach Belarus visumfrei erfolgte. Eine Ausreise aus der Russischen Föderation nach Belarus auf dem Luftweg ist ohne gültiges belarussisches Visum nicht möglich.
    Das EU–Russland-Visaerleichterungsabkommen sieht für bestimmte Personengruppen (enge Verwandte, Geschäftsleute, Angehörige offizieller Delegationen, Schüler, Studenten und mitreisendes Lehrpersonal, Teilnehmer an wissenschaftlichen, künstlerischen und kulturellen Veranstaltungen, Journalisten, Personen, die Soldatengräber oder zivile Gräber besuchen, Fahrer, die Fracht oder Fahrgäste auf internationalen Strecken befördern sowie Angehörige des Zugbegleitpersonals in internationalen Zügen, die in Mitgliedstaaten fahren, Teilnehmer an Austauschprogrammen von Partnerstädten) die Möglichkeit gewisser Reiseerleichterungen vor.
    Für Reisen nach Tschetschenien, Dagestan, Nordossetien und Inguschetien ist eine schriftliche Sicherheitsbestätigung der Teilrepubliken erforderlich. Bei Reisen außerhalb der herkömmlichen Touristengebiete wird die Kontaktnahme mit der Österreichischen Botschaft Moskau empfohlen.
    Von der Verwendung gestohlener oder verlorener und wieder aufgefundener Reisedokumente wird abgeraten, auch wenn die Anzeige bei der zuständigen Behörde bereits widerrufen wurde, da Probleme an der Grenze bis zur Einreiseverweigerung nicht ausgeschlossen werden können.

Einfuhr & Ausfuhr

Für die Einfuhr von Kraftfahrzeugen ist eine zeitlich beschränkte Zolleinfuhrbescheinigung erforderlich, die bei der Zollbehörde verlängert werden kann. Eine Wiederausfuhr ohne gültige Zolleinfuhrbescheinigung ist grundsätzlich nicht möglich.

Die Ein- und Ausfuhr von Landes- und Fremdwährung ist unbegrenzt möglich. Ab 10.000 USD besteht Deklarationspflicht. Bei der Ausfuhr ist die vorherige Einfuhr des Betrages durch gesiegelte Zolldeklaration oder Überweisungsbescheinigung einer Bank nachzuweisen. Vorsicht bei Bankomaten wegen Manipulationsgefahr! Geld sollte nur in zugelassenen Banken oder Wechselstuben getauscht werden. 

Gegenstände für den persönlichen Gebrauch können zollfrei eingeführt werden, technische Gegenstände, wie Fotoapparate, Videokameras, Ferngläser, tragbare Radiogeräte, Laptops, sind in der Zollerklärung anzugeben.Gegenstände, die bei der Einreise eingeführt wurden sowie Geschenke oder gekaufte Gegenstände mit einem Gesamtwert von bis zu 10.000 USD können zollfrei ausgeführt werden.

Die Ausfuhr von Kulturgütern (auch sowjetische Medaillen und Geldscheine, die auf Flohmärkten erworben werden können) ist vom Ministerium für Kultur oder von dessen regionalen Behörden zu bewilligen.

Die Ausfuhr von Antiquitäten und Kunstgegenständen, insbesondere Ikonen, aus der Zeit vor 1945 ist verboten.

Nähere Auskünfte finden Sie auch im Travel Centre der IATA. Die angeführten Mengen und Beträge sind unverbindliche Richtangaben, rechtsverbindliche Informationen kann nur die Vertretungsbehörde dieses Landes erteilen.

Bitte beachten Sie bei der Einreise nach Österreich die geltenden Einfuhrbestimmungen.

 

Gesundheit & Impfungen

Krankenhäuser entsprechen nicht dem europäischen Standard, die medizinische Versorgung in privaten Kliniken und Arztpraxen, insbesondere in der Hauptstadt und in St. Petersburg, ist besser.
 

Die Mitnahme einer Reiseapotheke, die nicht nur regelmäßig benötigte Arzneimittel, sondern auch Medikamente für gängige Reiseerkrankungen beinhaltet, wird dringend empfohlen. Nur Medikamente, die in Russland registriert sind, dürfen eingeführt werden. Die Apotheken in den größeren Städten sind mit den in Österreich gängigen Medikamenten ausgestattet, wobei Medikamentenfälschungen nicht auszuschließen sind.

Leitungswasser sollte nicht getrunken werden.

 

Auf wirksamen Insektenschutz sollte im europäischen Süden Russlands wegen der Möglichkeit des West-Nil Fiebers geachtet werden.



Es wird empfohlen, rechtzeitig vor Reisebeginn den Hausarzt oder eine andere geeignete Einrichtung zu kontaktieren, um sich über die empfohlenen Impfungen zu erkundigen. Informationen zu erforderlichen Reiseimpfungen erhalten Sie auch beim Öffentlichen Gesundheitsportal Österreichs bzw. bei den tropenmedizinischen Instituten.

Es besteht kein Sozialversicherungsabkommen mit Österreich. Der Abschluss einer Zusatzversicherung für den Krankheitsfall und Krankentransport wird dringend empfohlen. Dies gilt vor allem auch für Krankentransportflüge, die von mehreren österreichischen Gesellschaften angeboten werden.

 

Verkehr & Klima

Öffentliche Verkehrsverbindungen: relativ dichtes Inlandsflugnetz, Eisenbahnen, Busverbindungen. In den Großstädten gut funktionierendes U-Bahnsystem.

Die Preise für Taxis sind fast ausschließlich auf Verhandlungsbasis festzulegen, da kaum Taxameter vorhanden sind. Zu Vorsicht wird gegenüber Taxifahrern an Flughäfen und Bahnhöfen geraten. Auf Flughäfen gibt es eigene Buchungsschalter, an denen Taxis bestellt werden können.
 

Die Grüne Versicherungskarte ist mitzuführen. Die Einreise mit dem KFZ muss bereits im Visumantrag angegeben werden. Ein österreichischer Führerschein berechtigt zum Lenken eines Fahrzeuges. Es gilt 0,0 Promille. Die Straßenverhältnisse sind mitunter schlecht, worauf besonders bei Nachtfahrten Bedacht genommen werden sollte.

Mehr Informationen zur Straßenverkehrsordnung finden Sie in der Länderdatenbank von ÖAMTC.
 

Klima:

 


Der Hauptteil des Landes wird vom gemäßigten Kontinentalklima beherrscht. Die Sommer sind mäßig warm, im Allgemeinen sonnig (die Temperaturen variieren von +1° Celsius im Norden bis +25° Celsius in den Steppengebieten), die Übergangszeit ist eher kühl, die Winter rau und schneereich (im Norden noch kälter und ausgeprägter).

Die Niederschläge nehmen nach Osten hin ab.

Monsunklima in der südlichen Hälfte des Fernen Ostens, subtropisches Klima am Schwarzen Meer.

 

 

 

 

Besondere Bestimmungen

Homosexualität ist nicht strafbar, jedoch gesellschaftlich nicht akzeptiert. Die Propaganda bzw. Unterstützung  von Homosexualität ist verboten. Das Schutzalter für sexuelle Handlungen kann gegenüber den in Österreich geltenden Bestimmungen um einige Jahre höher sein oder sogar über dem Erwachsenenalter von 18 Jahren liegen. Es können jedoch auch (beispielsweise in einzelnen Provinzen oder Regionen) unterschiedliche Bestimmungen zur Anwendung kommen. Bitte informieren Sie sich rechtzeitig bei der Vertretungsbehörde dieses Landes.

Teilnehmern an nicht genehmigten Veranstaltungen drohen mehrjährige Haftstrafen.

Drogenbesitz wird streng bestraft. Bereits kleine Mengen von Drogen aller Art (auch Marihuana) können zu hohen Freiheitsstrafen führen.

Das Fotografieren von militärisch bzw. strategisch bedeutenden Einrichtungen (Brücken, Flughäfen) ist verboten.

Eine Reihe von Gebieten dürfen von Ausländern nur mit Genehmigung der örtlich zuständigen Abteilung des Föderalen Grenzdienstes der Russischen Föderation betreten werden. Detaillierte Informationen dazu finden Sie auf der Homepage der Österreichischen Botschaft in Moskau.

Aktuelle Informationen zu der Lage auf der Halbinsel Krim finden Sie bei den Reiseinformationen für die Ukraine.

Haftungsausschluss: Das Bundesministerium für Europa, Integration und Äußeres weist darauf hin, dass es keine Gewähr für die Vollständigkeit dieser Reiseinformationen übernimmt. Für allenfalls eintretende Schäden kann keine Haftung übernommen werden.

 

 


Stand: 05.11.2018 (Unverändert gültig seit: 16.10.2018) Quelle: www.bmeia.gv.at

Botschaft

Starokonjuschennyi Per 1
115127 Moskau

Tel: +7495780 60 66

Haftungsausschluss: Roland Krieger e.K. weist darauf hin, dass es keine Gewähr für die Vollständigkeit dieser Reiseinformationen übernimmt. Für allenfalls eintretende Schäden kann keine Haftung übernommen werden. Quellinformationen: Teilweise www.bmeia.gv.at und www.bmf.gv.at
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